Pfingstfestival vom 19.5 - 21.5.2018 in Calhorn
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Wer wir sind 

Um genauer zu beschreiben "Wer wir sind" und was wir so machen, ist es angebracht diesen Teil in drei Abschnitte zu unterteilen, da wir in unserer Arbeit und unserem Tun zwei Gruppen reprĂ€sentieren, die aber aus den gleichen BeweggrĂŒnden agieren. Um das lebendige Miteinander besser darstellen zu können, habe ich folgende Abschnitte gewĂ€hlt:

  • Don Bosco
  • Die Ordensgemeinschaft
  • Die Pfingsthelfer (Die Freunde und Förderer)
Don Bosco  

Don Bosco

Johannes Bosco (geboren am 16. August 1815) erlebte eine schwere Kindheit. Der Vater stirbt als er 2Jahre alt ist. Von da an muss die Mutter allein fĂŒr ihn und seine beiden Geschwister sorgen. Der kleine Johannes lernt bei einem pensionierten Pfarrer lesen und schreiben und besucht mit 15 Jahren zum erstenmal die Schule. Ein Jahr spĂ€ter zieht er zu Bekannten der Familie in die NĂ€he von Turin und bestreitet seinen Unterhalt selbst. Nach und nach lernt der junge Mann die Grundfertigkeiten als Schneider, Schuhmacher, Schmied - ein wichtiges Kapitel fĂŒr seine spĂ€tere Arbeit.

Nach dem Schulabschluss tritt Johannes Bosco im Herbst 1835 in das örtliche Priesterseminar ein und empfĂ€ngt im Juni 1841 die Priesterweihe. Von nun an heißt er bei allen "Don Bosco". Zur theologischen Weiterbildung zieht er anschließend nach Turin und begegnet bei seinen Besuchen in KrankenhĂ€usern, Hospitzen und GefĂ€ngnissen dem ganzen Elend der beginnenden Industrialisierung. Immer wieder sind Jugendliche und Kinder unter dem verarmten "Gesindel". Sie kommen aus den umliegenden Dörfern, um Arbeit zu finden und ihr GlĂŒck zu machen. Doch -damals wie heute- gehen viele von ihnen unter. Skrupellose GeschĂ€ftemacher nutzen sie als billige ArbeitskrĂ€fte aus oder sie verspielen ihr Geld in WirtshĂ€usern, so das sie betteln und stehlen mĂŒssen.

Don Bosco wird bald klar, dass viele dieser jungen Menschen ohne eigene Schuld in ihre schlimme Lage geraten sind. Eine unscheinbare Begegnung mit BartolomĂ€us Garelli, einem Jungen, der ihm erzĂ€hlt, wie er sich ohne seine verstorbenen Eltern durchs Leben schlĂ€gt, fĂŒhrt schließlich 1843 zur Eröffnung des ersten "Oratoriums", eines Jugendzentrums mit einer Mischung aus Nothilfe, Spiel und SpiritualitĂ€t, das von den Jungen gern angenommen wurde. Schon bald kommen Bildung und Ausbildung hinzu.

1854 grĂŒndet Don Bosco mit den ersten anvertrauten jungen Menschen die Ordensgemeinschaft der Salesianer. Ihr Ziel ist es, sich um Ă€rmere, gefĂ€hrdete und gestrauchelte Jugendliche zu kĂŒmmern.

Don Bosco stirbt am 31. Januar 1888 und wird am Ostersonntag, dem 1.April 1934 heilig gesprochen. Sein Werk, das sich schon zu seinen Lebenszeiten in vielen LÀndern ausgebreitet hatte, wÀchst schnell weiter.

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Bosco  

Die Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos

Auch nach Don Boscos Tod im Jahr 1888 wĂ€chst sein Werk weiter und breitet sich in der ganzen Welt aus. Als drittgrĂ¶ĂŸte mĂ€nnliche Ordensgemeinschaft der katholischen Kirche zĂ€hlen die Salesianer gegenwĂ€rtig ca. 18.000 Mitglieder. In ungefĂ€hr 1800 Niederlassungen in derzeit etwa 120 Nationen sind sie im Dienst am jungen Menschen tĂ€tig. Ihr Ziel ist das glĂŒckende Leben junger Menschen, und ihre Grundlage der Glaube an Christus. So verstehen sie ihr Tun bewusst als Evangelisierung. Dieses aber meint nicht zuerst oder ausschließlich eine fromme, religiöse Unterweisung, sondern bezeichnet jeglichen Einsatz am Menschen und hat als Ziel, das der junge Mensch in seiner Lebensplanung ernst genommen wird und den dafĂŒr gebrauchten "Halt" erfĂ€hrt.
Als Ordensgemeinschaft leben die Salesianer in brĂŒderlichen Gemeinschaften zusammen. In den GelĂŒbden verpflichten sie sich zu einem Leben in evangelischer Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam. Durch diese Lebensform und durch ihren Einsatz fĂŒr die Jugend wollen sie Zeugnis von Gottes Liebe zu den Menschen bringen. Dabei versuchen sie, hellhörig zu sein fĂŒr die Nöte der Zeit und wollen mit den jungen Menschen leben, fĂŒr sie da sein als Helfer, Berater und Freunde. Seit 1961 gibt es Einrichtungen der Salesianer in Deutschland, so wie das Haus Don Bosco in Calhorn. Zur Zeit sind es etwa 40 Niederlassungen, in denen rund 400 Salesianer leben und arbeiten. Hinzu kommen viele Angestellte und unzĂ€hlige Ehrenamtliche, wie die Pfingsthelfer, die fĂŒr sie und mit ihnen tĂ€tig sind. Mit dem weiten Spektrum an TĂ€tigkeitsbereichen wollen die Salesianer als TrĂ€ger der Jugendhilfe und Jugendpastoral den vielfĂ€ltigen Nöten der heutigen Jugend in Deutschland begegnen.

Die Pfingsthelfer  

Die Pfingsthelfer

Wir sind eine Gruppe von Menschen, die sich mit Don Bosco verpflichtet fĂŒhlen und sich berufen fĂŒhlen seine Zielsetzungen und Visionen gemeinsam mit den Salesianern Don Boscos umzusetzen. Wir belassen es nicht nur bei "frommen" Worten, sondern lassen auch Taten folgen. Wir sind nicht eine Ordensgemeinschaft oder sonstiges, sondern Menschen aller Altersschichten, die ehrenamtlich dazu beitragen wollen das junge Menschen ihren "Kick" im Alltag erleben können. Sowohl ErlebnispĂ€dagogische, als auch ruhige Besinnungsstunden stehen den jungen Menschen offen und geben ihm die Chance in der heutigen schnelllebigen Zeit Fuß zu fassen, um so ein positives SelbstwertgefĂŒhl aufzubauen und die "Ruhe" zu bekommen, die dem Menschen oft verloren geht.
Durch Calhorn, das in einer ruhigen abgeschiedenen Gegend zu finden ist, wollen wir nicht den sogenannten "KĂ€seglocken-Effekt" schaffen, sondern den jungen Menschen eine AtmosphĂ€re bieten und aufrecht halten, wo er sich vom Trubel der AlltĂ€glichkeit ausruhen kann und neue Impulse fĂŒr eine bessere LebensfĂŒhrung mitnehmen kann. Ein jĂ€hrliches "Highlight" auch fĂŒr uns Pfingsthelfer ist das Pfingstfestival, welches immer wieder von vielen Menschen angenommen wird und wo wir zusammen die Gemeinschaft Jesu Christi erleben können.